Therapieangebot
In den Bereichen Sprache, Sprechen, Stimme, Schlucken und Gehör biete ich Ihnen eine individuelle Beratung, Therapie und Prävention. Nach der Befunderhebung wird ein individueller Behandlungsplan erstellt. Die Zusammenarbeit mit den Angehörigen, den verordnenden Ärzten, den Frühförderstellen, weiteren Therapeuten usw. ist selbstverständlich.
In der Therapie werde ich von meiner Therapiehündin Pina unterstützt!
Sprachentwicklungsstörungen
Sprachentwicklungsstörungen beschreiben eine Auffälligkeit in der normalen Sprachentwicklung des Kindes. Davon können die Aussprache, die Grammatik und der Wortschatz betroffen sein. Probleme können isoliert oder kombiniert auftreten. Fachbegriffe zu diesen Störungsbereichen sind auch Dygrammatismus, Dyslalie und eingeschränkter aktiver und passiver Wortschatz.
Lese- und Rechtschreibstörungen
Bei einer Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) spricht man von einer Teilleistungsschwäche bei durchschnittlicher oder überdurchschnittlicher Intelligenz. Sie führt zu großen Schwierigkeiten im Bereich des Lesens oder Schreibens. Liegen die Ursachen der LRS im Bereich der auditiven Verarbeitung und lässt sich eine Sprachentwicklungsverzögerung mit Leitsymptomatik in der Diskriminierung und Selektion von Sprachlauten vom Kinder- oder HNO-Arzt diagnostizieren, dann ist eine Therapie zu Lasten der Krankenkasse beim Logopäden möglich.
Hörstörungen
Hörstörungen führen dazu, dass die Patienten die Laute der Sprache nicht mehr genau oder gar nicht mehr wahrnehmen können. Der Schweregrad der Hörstörung beeinflusst die Artikulation, Stimmgebung und Prosodie (Betonung) der Patienten. Eine logopädische Therapie soll in den vielfältigen Störungsbereichen zu einer guten Annährung an die korrekte Sprache führen. Voraussetzung ist eine optimale Versorgung durch den HNO-Arzt und Akustiker.
Redeflussstörungen
Zu den Redeflussstörungen zählen das Stottern und das Poltern. Beim Stottern kommt es häufig zu Silben-, Teilwort- oder Wortwiederholungen in unterschiedlich ausgeprägter Form, oft abgehackt und unter starker Spannung. Sprechängste und Vermeidungsstrategien sind nur ein Teil des sehr individuell ausgestalteten Störungsbildes. Letztere finden sich beim Poltern selten. Hier kommt es durch hastiges, teilweise verwaschenes Sprechen zu Silbenauslassungen und Verschmelzungen, die die Verständlichkeit beeinflussen. Das Sprechtempo ist in der Regel sehr hoch.
Stimmstörungen
Stimmstörungen können Kinder, Jugendliche und Erwachsene betreffen. Sie äußern sich in Heiserkeit, eingeschränkter Belastbarkeit, Schmerzen und Fremdkörpergefühl ("Frosch im Hals").
Da die Ursachen vielfältig sein können, sind daraus resultierend auch die Therapieansätze vielschichtig. Wir beraten Sie gerne über das entsprechende Therapieverfahren abhängig von Ihrem HNO-ärztlichen Befund.
In jedem Fall sollten Sie eine Heiserkeit, die länger als drei Wochen besteht, bei einem HNO-Arzt abklären lassen.
Schlaganfall - Neurologische Störungen
Erwachsenen aber auch Kinder (ab ca. 2,5 Jahren) können aufgrund einer Hirnschädigung (z.B. durch Unfall oder Schlaganfall) Sprach- und Sprechauffälligkeiten zeigen. Das Sprachverstehen, der Wortschatz, der Satzbau und die Lautstruktur können betroffen sein. Diese plötzlich auftretenden Defizite haben häufig weitreichende Folgen für Betroffene und deren Angehörige.
Nehmen Sie Kontakt auf!
Telefon: +49 157 544 696 91
E-Mail: praxis@wortschatz-logopädie.de
Bernadette Schulte - Ihre Logopädin in Gelsenkirchen